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Lange Nacht der Hausarbeiten in Duisburg rundum gelungen

Lange Nacht der Hausarbeiten in Duisburg rundum gelungen

Mehr als 30 Studierende verbrachten jetzt die halbe Nacht im Duisburger FOM Hochschulzentrum. Bei der Langen Nacht der Hausarbeiten informierten sich sowohl Neulinge aus dem ersten Semester als auch Studierende, die gerade an ihren Abschlussarbeiten sitzen, über die „perfekte“ Hausarbeit. Nicht nur Duisburger FOM Studenten kamen ins Tec-Center, auch Kommilitonen anderer Hochschulzentren, wie zum Beispiel Wesel, nutzten das Angebot.

„Studierende aller Fach- und Studienrichtungen waren bei uns“, freute sich Geschäftsleiterin Sandra Seidler. Das Themenspektrum war breit gefächert: Was ist beim Aufbau von Seminar- und Abschlussarbeiten zu beachten? Wie wähle ich die richtige Literatur aus? Und wie laufen Kolloquien ab? Die Studenten konnten aus verschiedenen Vorträgen auswählen.

Außerdem standen die Dozenten in einem eigens eingerichteten Expertenraum für alle Fragen rund ums wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung. Zusatzangebote wie Massagen, ein Stresstest und zum Abschluss entspannende Qi-Gong-Übungen, sorgten für eine willkommene Abwechslung und kamen bei den Teilnehmern sehr gut an.

„Mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Das ist das treffende Motto für die Lange Nacht der Hausarbeiten“, fasste der wissenschaftliche Gesamtstudienleiter Prof. Dr. Dr. Peter Kürble die Veranstaltung zusammen. „Für das leibliche Wohl sorgten Getränke, Müsliriegel und Obst. Zusammen mit meinen Kollegen habe ich die Studenten bei Fragen rund um die Abschlussarbeiten betreut.“

Prof.Dr.Anja Seng

Zahlen, Daten & Fakten – Frauenförderung in der chemischen Industrie

„Frauen in der chemischen Industrie: Arbeit und Organisation“ lautete das Thema des zweitägigen Symposiums in Bochum am 10. und 11. Oktober. Die Evonik AG lud Vortragende, Forschende und Interessierte in das Haus der Geschichte des Ruhrgebiets ein. Im Mittelpunkt stand vor allem die historische Bedeutung der chemischen Industrie als Motor für die Integration von Frauen in industrielle Berufe. Auch die FOM Hochschule war dabei – mit einem gegenwartsorientierten Beitrag im Anschluss an das Forschungsprojekt FiF – Frauen in der industriellen Forschung, Entwicklung und Innovation in der chemischen Industrie in NRW.

Prof. Dr. Anja Seng, Rektoratsbeauftragte für Diversity Management, stellte in ihrem Vortrag „Stimmt die Chemie in der chemischen Industrie?“ Zahlen und Fakten zur Repräsentanz von Frauen in der chemischen Industrie dar – ergänzt um aktuelle Studien zur Chancengleichheit sowie mögliche Handlungsansätze für Unternehmen. Bei immerhin 40 Prozent der weiblichen Studierenden und Promovendinnen sei die Ausgangssituation in der Chemie eigentlich komfortabel, so die Wissenschaftlerin. Das Argument, dass nicht genügend weibliche Nachwuchskräfte in diesem MINT-Fach verfügbar seien, ziehe also nicht. Die Führungsetagen in dieser Branche seien allerdings nur zu ca. 20 Prozent weiblich besetzt, wobei hier eine deutliche Steigerung in den vergangenen Jahren zu beobachten sei. In den Aufsichtsgremien gehe die Entwicklung in Richtung der Erreichung der Geschlechterquote 30 Prozent.

Die aktuelle VAA Studie zur Chancengleichheit in der Chemie komme zu dem Fazit, dass eine systematische Benachteiligung von Frauen im Vergleich zu Männern hinsichtlich der erreichten Karrierestufe bestehe. „Die Tendenz, eine stärkere Präsenz von Frauen im Management zu erreichen, ist durchaus positiv, doch bleibt für die Unternehmen viel zu tun“, so Prof. Dr. Seng. Aufgabe der Unternehmen sei es – und da waren sich die Teilnehmenden des Symposiums einig – das klassische Rollenbild des promovierten Chemikers zu überdenken, der in der Regel beständig persönlich anwesend sein muss. Vor dem Hintergrund des Bologna-Prozesses und in Zeiten flexibler Arbeitszeit- und Arbeitsortmodelle gepaart mit mobilen Kommunikationsmöglichkeiten sei die Notwendigkeit der intensiven Forschungsausbildung sowie der starken Präsenzkultur kritisch zu hinterfragen.

Robotik in der Pflege war ein großes Thema auf der Fachmesse.

Prof. Dr. Matusiewicz mit Vortrag auf der REHACARE 2017 vertreten

„In Deutschland sind aktuell rund zwei Millionen Menschen pflegebedürftig. Diese Zahl wird sich, unter anderem aufgrund des nicht aufzuhaltenden demografischen Wandels, bis zum Jahr 2040 verdoppeln“, erklärte Prof. Dr. David Matusiewicz auf der jährlich stattfinden Fachmesse für Rehabilitation und Pflege (REHACARE) in Düsseldorf. „Um den Betroffenen ein weitgehend von fremder Hilfe unabhängiges Leben zu ermöglichen, wurde das Prinzip ‚Reha vor Pflege‘ gesetzlich verankert. Es bedeutet grundsätzlich, dass zunächst Rehabilitationsleistungen erbracht werden, um damit, wenn möglich, Pflegebedürftigkeit abzuwenden. Dass die Realität häufig weniger gut funktioniert als die Theorie, ist jedoch kein Geheimnis“, so der Direktor des ifgs Institut für Gesundheit & Soziales der FOM Hochschule.

In seinem einstündigen Vortrag gab Prof. Dr. Matusiewicz Einblick in das Positionspapier „Reha vor Pflege“. Zusammen mit seinem Co-Autor, Prof. Dr. Jürgen Zerth von der Wilhelm Löhe Hochschule für angewandte Wissenschaften in Fürth, analysierte er darin die Umsetzungsproblematik von gesundheitspolitischen Regelstrategien. „Letztlich lässt sich festhalten, dass die institutionelle Umsetzung von ‚Reha vor Pflege‘ nicht adäquat organisiert ist. Soll dieses Prinzip nicht nur als Absichtserklärung verstanden werden, ist eine reflektierte Vorgehensweise nötig. Eine gesundheitspolitische Agenda könnte zunächst an einer Reform der Rehabilitationsverantwortung ansetzen.“ Prof. Matusiewicz verdeutlichte in seinem Vortrag, dass nur eine Kombination aus makroökonomischen und mikropolitischen Strategien – bespielweise dem korrekten Einsatz von Pflegepersonal – zur erfolgreichen Implementierung des Prinzips „Reha vor Pflege“ führen kann.

Die 40. Ausgabe der internationalen Fachmesse REHACARE fand vom 4. bis 7. Oktober 2017 in Düsseldorf statt. In fünf Messehallen gaben 780 Aussteller aus 39 Nationen Betroffenen, ihren Angehörigen und Branchenprofis einen Überblick über innovative Rehabilitationstechnik, vom Rollator bis zum komplexen Assistenzsystem. Regelmäßig sind dabei auch FOM Lehrende aus dem Bereich Gesundheit und Soziales auf Podiumsdiskussionen oder mit Vorträgen zu Gast.

 

FOM und eufom informieren auf der Horizon in Bochum: Persönliche Beratung zum Vollzeit- und zum dualen Studium

FOM und eufom informieren auf der Horizon in Bochum: Persönliche Beratung zum Vollzeit- und zum dualen Studium

Das Abi in Sicht, aber sonst fehlt noch der Durchblick? Auf der Horizon-Messe in Bochum am 7. und 8. Oktober informieren die FOM Hochschule und die eufom Business School angehende Abiturienten aus dem Ruhrgebiet über ihre verschiedenen Studienmöglichkeiten. Insgesamt rund 70 Hochschulen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen aus der Region und ganz Deutschland sind am kommenden Wochenende im RuhrCongress Bochum vor Ort.

Ob dual oder Vollzeit – am Stand von FOM und eufom können sich Schülerinnen und Schüler individuell beraten lassen. Von 10 bis 16 Uhr stehen die Studienberaterinnen und –berater den Besuchern für persönliche Beratungsgespräche rund um das duale Studium an der FOM und das Vollzeitstudium an der eufom zur Verfügung.

Wer parallel zu einer beruflichen Ausbildung, einem Traineeprogramm, Volontariat oder Praktikum ein dreieinhalbjähriges Bachelor-Studium absolvieren möchte, kann an der FOM aus verschiedenen Hochschulbereichen auswählen. Auf der Horizon-Messe informieren die Berater der FOM außerdem über die Vorteile sowie Ablauf und Organisation eines dualen Studiums. So ermöglicht das duale Studienkonzept der FOM in Bochum jungen Leuten in Kooperation mit dem Louis-Baare-Berufskolleg eine verkürzte Ausbildung beispielsweise zum Industriekaufmann oder Kaufmann für Büromanagement sowie einen Bachelor-Hochschulabschluss.

Mit einem Vollzeitstudium an der eufom Business School eignen sich junge Menschen aktuelles Fachwissen an und bilden ihre persönlichen Kompetenzen aus. Die Berater informieren über die ab 2018 neuen international ausgerichteten Vollzeitstudiengänge International Business Management, Business Psychology und Marketing & Digital Media, die unter anderem in Essen, Dortmund und Düsseldorf studiert werden können.

KOMPAKT

HORIZON Ruhrgebiet (Bochum)

7. & 8. Oktober 2017, 10 bis 16 Uhr

RuhrCongress Bochum

Eintritt frei

Anne Mock

Via Group Awareness kooperative Lernprozesse fördern

Group Awareness unterstütztes Lernen in Communities und Netzwerken steht im Zentrum der aktuellen Forschungsarbeit von Anne Mock (FOM Hochschule) und Prof. Dr. Daniel Bodemer (Universität Duisburg-Essen). Einblicke in ihre Ergebnisse gewährten die beiden am 7. September in Chemnitz – und zwar im Rahmen der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V.

Der 30-minütige Vortrag unter dem Titel „Getting to Know Each Other“ fand in der Session Kollaboration und Netzwerke statt. „Es sind vor allem zwei Fragestellungen, mit denen wir uns befasst haben“, erklärte Anne Mock. „Können bestehende Group-Awareness-Ansätze auch auf Communities und Netzwerke angewendet werden? Und können diese vielfältigen Ansätze zusammengeführt werden, um Lernen in Großgruppen zu fördern?“ Die erste Frage könne mit einem eindeutigen Ja beantwortet werden, so die Koordinatorin des KCD KompetenzCentrum für Didaktik in der Hochschullehre für Berufstätige. „Möglich ist beispielsweise eine Verschiebung von spezifischen räumlichen und Aufgaben-bezogenen Aspekten hin zu kognitiven und sozialen Informationen über andere Mitglieder einer Community oder eines Netzwerkes.“

Mit Blick auf Großgruppen verwies Anne Mock auf Erfahrungen, die seit knapp zehn Jahren im berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik an der FOM gemacht werden. „Dort erstellen die Studierenden im Modul ‚Wissenschaftliches Arbeiten‘ ihre Seminararbeit in Kleingruppen und über ein öffentlich zugängliches Media-Wiki“, erläuterte sie. „In diesen Settings können bestehende Group-Awareness-Tools kooperatives und kollaboratives Lernen fördern – und einige dieser Instrumente könne auch bei Großgruppen erfolgreich zum Einsatz kommen. Zum Beispiel via Social Navigation oder Empfehlungssysteme.“

IT-Spezialist edicos kooperiert mit FOM Hochschule

IT-Spezialist edicos kooperiert mit FOM Hochschule

Der IT-Spezialist edicos geht eine umfangreiche bundesweite Kooperation mit der FOM Hochschule ein. „Als Entwickler von Internet-, Intranet- und Lieferantenportalen größerer Mittelstandsunternehmen und Konzerne setzen wir auf die Qualifizierung unserer Mitarbeiter“, sagte edicos-Geschäftsführer Dr. Rolf Henning anlässlich der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages am 21. September in Hannover.

„Durch die intensive Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten, durch Austausch von Wissen und Personal wollen wir vorhandene Geschäftsfelder stärken und neue erschließen“, betonte der Geschäftsführer und Unternehmensgründer mit Blick auf Big Data, Blockchain – eine Datenbanktechnik der neuen Generation – und das Internet der Dinge. „Wir freuen uns, dass die edicos Group uns als Partner für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter vertraut“, sagte Dr. Dania Recker, Geschäftsleiterin der FOM in Hannover.

Die Kooperation mit der FOM Hochschule erfolgt auf mehreren Ebenen. „Wir unterstützen unsere Mitarbeiter, die sich akademisch weiterentwickeln wollen, bei der berufsbegleitenden Qualifizierung an der FOM, insbesondere in den Studiengängen Wirtschaftsinformatik und IT-Management, erklärte Henning, der mit anderen Mitarbeitern bei der FOM auch als Dozent aktiv sein wird. „Die Studierenden profitieren von unserer betrieblichen Praxis und wir vom Austausch mit den Studierenden, die bereits im Berufsleben stehen“, sagte Henning, der bei edicos heute an den Standorten Hannover, Köln, München, in Österreich und der Schweiz knapp 60 Mitarbeiter beschäftigt.

Prof. Dr. Matthias Gehrke und Prof. Dr. Karsten Lübke

Statistische Woche 2017: Prof. Dr. Gehrke und Prof. Dr. Lübke stellen neue Didaktik der Statistik-Vorlesungen vor

Beeinflussen verschiedene Benutzeroberflächen die Akzeptanz von R? Mit dieser Frage haben sich Prof. Dr. Matthias Gehrke und Prof. Dr. Karsten Lübke vom ifes Institut für Empirie & Statistik in einem Quasi-Experiment auseinandergesetzt. Ihre Ergebnisse präsentieren die beiden FOM Wissenschaftler Mitte September in Rostock. Dort findet in der Hansestadt die Statistische Woche vom 19. bis zum 22. September statt – ausgerichtet von der Deutschen Statistischen Gesellschaft, dem Verband Deutscher Städtestatistiker und der Deutschen Gesellschaft für Demographie.

„Im Zentrum unseres Quasi-Experiments standen die beiden Benutzeroberflächen mosaic und Rcmdr“, erläutert Prof. Dr. Gehrke. „Rcmdr ist eine menügesteuerte grafische Benutzeroberfläche für R, während mosaic ein von Hochschuldidaktikerinnen und -didaktikern entwickelter Ansatz für die statistische Lehre mit R ist, der Simulation und Randomisierung zum konzeptionellen Verständnis statistischer Inferenz nutzt.“ Zum Einsatz kamen beide Oberflächen bei Lehrveranstaltungen für berufsbegleitende Studierende der FOM. In allen Master-Programmen der Hochschule ist die Nutzung von R nämlich verpflichtend für sämtliche statistischen Lehrveranstaltungen, und dank eines Wechsels im Studienverlauf konnte die entsprechende Veranstaltung zweifach in einem Semester angeboten werden – einmal mit Rcmdr und einmal mit mosaic.

Willkommen bei der FOM: Die neuen Studierenden am Hochschulzentrum in Hannover (Foto: FOM/Janko Woltersmann)

FOM Hochschule in Hannover: Neuer Erstsemester-Höchststand

Anfang September nehmen 270 Berufstätige ihr Bachelor- oder Masterstudium an der FOM Hochschule in Hannover auf. Mit insgesamt rund 1.100 eingeschriebenen Personen erreicht die Studierendenzahl am Hochschulzentrum der Landeshauptstadt – fünf Jahre nach der Gründung – einen neuen Höchststand.

Entsprechend gut gelaunt hießen Geschäftsleiterin Dr. Dania Recker und Prof. Dr. Elmar Weißnicht, wissenschaftlicher Gesamtstudienleiter der FOM in Hannover, die Erstsemester bei einer Feierstunde willkommen. Sie wünschten den Studienanfängern Erfolg und Energie für die kommenden Jahre, in denen es Beruf, Familie und Studium zu vereinbaren gilt. „Die Begeisterung und Euphorie, die ich in Ihren Gesichtern sehe, die greifbar im Raum ist – nehmen Sie diese Freude mit ins Studium“, so Dr. Recker.

Wie wichtig berufliche Weiterbildung ist, zeigte Benedikt Hüppe, Referent für Digitalisierung bei den Unternehmerverbänden Niedersachsen e.V. (UVN) in seinem Festvortrag. Laut Hüppe habe die digitale Transformation nahezu alle Bereiche der Wirtschaft erfasst. Zahlreiche neue Berufsbilder seien entstanden oder im Entstehen begriffen, vorhandene Berufe würden grundlegend verändert.

Die neuen Professoren: Prof. Dr., Sabine Fichtner-Rosada, Prorektorin Lehre an der FOM Hochschule und Prof. Dr. Elmar Weißnicht (rechts), beglückwünschen die neuen Professoren Dr. Bernd Ahrendt (2. von links) und Dr. Peter Altmiks (2. von rechts). (Foto: FOM/Janko Woltersmann)

Die neuen Professoren: Prof. Dr., Sabine Fichtner-Rosada, Prorektorin Lehre an der FOM Hochschule und Prof. Dr. Elmar Weißnicht (rechts), beglückwünschen die neuen Professoren Dr. Bernd Ahrendt (2. von links) und Dr. Peter Altmiks (2. von rechts). (Foto: FOM/Janko Woltersmann)

Studienangebot und Lehrkörper wachsen

 

Insgesamt beginnen zum aktuellen Wintersemester am Hochschulzentrum Hannover neun Bachelor- und sechs Master-Studiengänge, darunter erstmalig der Bachelor Gesundheitspsychologie & Medizinpädagogik, der Master Taxation (Steuerrecht) und das Duale Studium Steuerrecht in Kooperation mit der Hannah-Arendt-Berufsschule in Hannover.

Mit der steigenden Nachfrage nach berufsbegleitenden Studiengängen wächst auch die Zahl der Dozenten. So überreichte Prof. Dr. Sabine Fichtner-Rosada, Prorektorin Lehre der FOM Hochschule, im Rahmen der Feierstunde, zwei neuen Professoren ihre Ernennungsurkunden: dem Göttinger Betriebswirtschaftler Dr. Bernd Ahrendt, der bereits an Berufsakademien und Hochschulen lehrte, und dem Volkswirtschaftler Dr. Peter Altmiks. Der Höxteraner dozierte unter anderem an der Universität Potsdam. „Die neu berufenen Professoren ergänzen mit ihrem wissenschaftlichen Profil und ihrer Berufserfahrung das Dozententeam in wichtigen Bereichen der Lehre wie zum Beispiel im Personalmanagement“, so Gesamtstudienleiter Prof. Dr. Weißnicht.

Alumni und Letztsemester tauschten sich über Altes und Neues aus (Foto: FOM / Christian Stelling)

4. FOM Alumni-Sommerfest: Netzwerken bei Grillbuffet und kühlen Getränken

Rund 70 Alumni folgten Ende August der Einladung der FOM Hochschule und kamen zum 4. FOM Alumni-Sommerfest in das Hochschulzentrum an der Hamburger Schäferkampsallee. Unter den Teilnehmenden waren neben den Alumni auch Letztsemester und Dozenten.

 Eingeladen hatte das FOM alumniNETZWERK, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, Absolventen, Dozenten und ehemalige Kommilitonen regelmäßig zusammenzubringen. „Es war ein gelungener Abend, in entspannter Atmosphäre. Zur Unterhaltung spielte zu späterer Stunde das Hamburger Improtheater „Leistenbruch“ auf. Mit spontanen Szenen, spitzen Dialogen, Reimen und leidenschaftlichen Liedern trainierte das Ensemble die Lachmuskeln des Publikums. Einige Zuschauer machten den Spaß mit und ließen sich in die Vorstellung spontan einbeziehen.

„Ein rundum gelungener Abend“, fasst Geschäftsleiterin Dr. Sabine Quirrenbach das Sommerfest zusammen. „Die Mischung aus Unterhaltung, Netzwerken und in alten Zeiten zu schwelgen war genau richtig. Wir freuen uns schon auf das nächste Alumni-Treffen.“

Das Improtheater „Leistenbruch“ strapazierte die Lachmuskeln des Publikums (Foto: FOM / Christian Stelling)

Das Improtheater „Leistenbruch“ strapazierte die Lachmuskeln des Publikums (Foto: FOM / Christian Stelling)

Vollzeit- versus berufsbegleitendes Studium: Gibt es Unterschiede beim Lern- und Studienverhalten?

Vollzeit- versus berufsbegleitendes Studium: Gibt es Unterschiede beim Lern- und Studienverhalten?

„Typische Studierende gibt es nicht mehr. Ganz im Gegenteil: Gerade in den Master-Programmen ist die Vielfalt der Biografien und Hintergründe erstaunlich – und offensichtlich das Ergebnis der politisch erwünschten ‚Öffnung der Hochschulen‘ für nicht-traditionelle Studierende.“ Zu diesem Ergebnis kommen Prof. Dr. Matthias Klumpp und Prof. Dr. Bianca Krol in ihrer „Studienformenübergreifenden Analyse des Lern- und Studienverhaltens“ – kurz: SALSA. Der Direktor des ild Institut für Logistik- & Dienstleistungsmanagement und die Direktorin des ifes Institut für Empirie & Statistik der FOM Hochschule haben die Unterschiede im Informations-, Studien- und Lernverhalten zwischen Studierenden im Vollzeit- und im berufsbegleitenden Studium untersucht. Grundlage war eine Befragung von 874 Bachelor- und Master-Studierenden im Alter zwischen 21 und 50 Jahren.

Eines der wichtigsten Ergebnisse: „Studierende in einem berufsbegleitenden Studiengang haben durchschnittlich zeitlich geringere Lernaufwände für die Durchführung des Erststudiums zu leisten“, sagt Prof. Dr. Krol. „Wir nehmen an, dass durch die berufliche Erfahrung eine Lernsynergie entsteht, welche die Studieninhalte in der berufsbegleitenden Form leichter oder schneller begreifbar machen, weil sie mit Praxiserfahrungen verknüpft werden können.“ Gestützt wird diese Annahme durch ein weiteres Ergebnis: Die notwendige Studienzeit im Erststudium sinkt, wenn Berufserfahrung durch eine begleitende Praxistätigkeit oder eine abgeschlossene Berufsausbildung vorliegt. „Auch der Faktor ‚gesteigerte Selbstständigkeit‘ dürfte hier eine Rolle spielen“, so die ifes-Direktorin.

Gleichzeitig gilt: „Je länger die berufliche Praxiszeit – insbesondere bei längeren Phasen der Berufstätigkeit vor einem Studium – andauert, desto höher sind die im Studium selbst zu erwartenden Lernaufwände“, erklärt Prof. Dr. Klumpp. „Studierende mit einer langen ‚lernfreien‘ Phase haben schlichtweg Schwierigkeiten, wieder in einen Lernrhythmus zu finden oder Lernkompetenzen zu erwerben.“

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass berufsbegleitend Studierende in Bezug auf Motivationslage, Selbstständigkeit und der Möglichkeit der Vernetzung von Studieninhalten mit Erfahrungsinhalten aus der Berufspraxis „anders“ als traditionelle Vollzeit-Studierende sind. „Diese ‚Andersartigkeit‘ sollte hochschuldidaktische und hochinstitutionelle Konsequenzen haben“, schlussfolgert Prof. Dr. Klumpp. „Noch ist das Lehrpersonal vieler Hochschulen beispielsweise beim Umgang mit dieser Diversität im Hörsaal auf sich allein gestellt. Das sollte sich in Zukunft ändern.“

Im Detail nachzulesen sind die Ergebnisse der SALSA-Untersuchung im gerade erschienenen Band „Studienformen und Lernverhalten. Einflussfaktoren – Konzepte – Konsequenzen“ von Prof. Dr. Klumpp. Erschienen im W. Bertelsmann Verlag unter Mitarbeit von Marisa Bach, Sascha Bioly, Thomas Keuschen, Bianca Krol, Dirk Krome, Tim Stender und Isabel Vahlhaus. Kostenpunkt: 34,90 Euro. Weitere Information sind auf der Internetseite des Verlags zu finden.