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Doppelt hält besser: Philipp Löffler studiert parallel IT- und International Management

FOM Student Philipp Löffler an seinem Arbeitsplatz (Foto: privat / Philipp Löffler)

Ein berufsbegleitendes Studium empfinden viele als Herausforderung. Umso erstaunlicher ist es, wie FOM Student Philipp Löffler es schafft, gleich zwei Studiengänge zeitgleich zu absolvieren. Schon während seines Bachelor-Studiums in Wirtschaftsinformatik stand für Löffler fest, dass er den Master in IT-Management anschließen möchte. Um sich zudem noch breiter aufzustellen, fiel zusätzlich noch die Entscheidung für ein zweites Bachelor-Studium in International Management. Seit September 2015 studiert der Wahl-Hannoveraner nun zwei Studiengänge am FOM Hochschulzentrum in der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Wie schafft Löffler das? „Bahnfahren“, lautet seine überraschende Antwort. „Da hat man Zeit, Termine zu strukturieren, E-Mails zu beantworten und sich mit Freunden und der Familie zu verständigen.“ So gesehen war die Anschaffung eines Autos ein Rückschritt. „Ich habe tatsächlich vorher mehr geschafft“, gibt er lachend zu. „Aber da ist ja immer noch meine Freundin, die auf mich achtgibt und mir eine große Stütze ist.“

Dennoch sind die eigenen vier Räder für seine neue Anstellung durchaus praktisch. „Seit meinem Wechsel von der TUI InfoTec zur KPMG bin ich deutlich mehr unterwegs“, sagt Löffler, der seine Erfahrungen als IT-Consultant auch in die studentische Unternehmensberatung Janus Consultants e.V. einbringt und derzeit eine eigene App für Bahn-Vielfahrer entwickelt. Doch so dicht gedrängt die Tage auch sind: Nichts geht über den Sonntagskaffee im Kreise der Familie.

Die Organisation der Hochschule war ihm eine große Hilfe. „Der Online-Campus etwa ist eine echte Unterstützung, wenn man mit so vielen Terminen jongliert“, sagt der 24-Jährige, der sich eine Reihe von Leistungen aus seinem Erststudium an der FOM für den Bachelor in International Management anrechnen lassen konnte. „Als ich im September 2013 startete, war ich einer der ersten FOM Studierenden in Hannover überhaupt. Jeder kannte jeden noch beim Namen. Das Wachstum seither ist schon enorm.“

In diesen Wochen bereitet er sich auf seine Masterarbeit vor, die sich mit der EU Datenschutz- Grundverordnung (DSGVO) beschäftigt, genauer: mit der Umsetzung von Lösch- und Sperrkonzepten. „Viele Unternehmen haben sich noch nicht intensiv genug mit der EU-Verordnung befasst. Ein Großteil der IT-Systeme sind nicht für eine rückstandsfreie Löschung personenbezogener Daten ausgelegt“, sagt Löffler, der bei KPMG im Datenschutzbereich arbeiten möchte. Sein besonderer Dank gilt Prof. Dr. Rüdiger Grimm, der in Hannover BWL lehrt. „Er hat mir auf sehr persönliche Weise viel Lebenserfahrung vermittelt“, sagt Löffler.

Dr. Dania Recker, Geschäftsleiterin des Hochschulzentrums in Hannover, revanchiert sich mit einem Kompliment: „Ich finde es toll, wenn Studierende die Möglichkeiten der FOM so intensiv nutzen. Und ich ziehe den Hut vor so viel Engagement im Studium und darüber hinaus.“

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