Qualität in der Lehre, Transferdidaktik

Transfererfolg casebasierter Lehre: Wie aus Vorlesungsinhalten Handlungswissen wird

Gastvortrag, Harvard Case, Minicase oder Studierendenbeispiel: Welche Methode ist am effektivsten, wenn es darum geht, den Anwendungsbezug von Vorlesungsinhalten herzustellen? Diese Frage steht im Zentrum des Lehrprojektes „Transfererfolg casebasierter Lehre“ von Prof. Dr. Lars Taimer und Prof. Dr. Heiko Weckmüller.

„Unterstützt durch 4 weitere FOM-Lehrende führen wir eine Untersuchung an den Hochschulzentren Essen, Düsseldorf, Köln und Frankfurt durch“, erläutert Prof. Dr. Taimer.

Prof. Dr. Lars Taimer

Prof. Dr. Lars Taimer

Prof. Dr. Heiko Weckmüller

Prof. Dr. Heiko Weckmüller

„Im Rahmen der Veranstaltung ‚Entscheidungsorientiertes Management‘ vermitteln wir die vorgesehenen Lehrinhalte mit unterschiedlichen Fallformaten. Anschließend erfolgt eine Evaluation des Transferdesigns durch die insgesamt 600 beteiligten Studierenden.“ Dabei soll es nicht darum gehen, die Zufriedenheit mit den Lehrinhalten zu ermitteln, sondern festzustellen, ob die Inhalte tatsächlich im Berufsalltag der Studierenden ankommen. „Wir wollen untersuchen, ob wir durch Aktivierung der Berufserfahrungen der Studierenden und Lehrenden ähnliche oder sogar bessere Transfererfolge erzielen können als mit traditionellen Fallstudien“, so Prof. Dr. Weckmüller. Ob die beiden FOM-Dozenten mit ihrer Vermutung richtig liegen, wird sich im August 2016 zeigen: Dann wollen sie ihre Ergebnisse präsentieren.

1 Kommentare

  1. Gerade die Transferdidaktik ist ein hochinteressantes Thema! Ich freue mich immer etwas darüber lesen zu dürfen. Vielen Dank!

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